Das Strohballenhaus

ökologisches Bauen mit Strohballen, Lehm und Holz

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www.harbusch.at
Kontakt:
Gerald Harbusch,
A-7564 Dobersdorf,
Feldweg 174,
Tel.: 03382-71442,
Österreich/Burgenland

Die Idee zu diesem Strohballenhaus

Nachdem unser Entschluss feststand, ein Haus zu bauen, war eines klar: es sollte ein sogenanntes "leichtes" Haus mit geringen Erhaltungskosten bei gleichzeitig überschaubaren Errichtungskosten werden. Mit dem Virus Stroh- ballenhaus hat uns letztendlich unser Rutengeher Josef Grabner infiziert. Bis zur Entscheidung ein Strohballenhaus zu bauen, geisterten verschiedene Entwürfe für ein helles, nach Süden ausgerichtetes Haus, durch unsere Köpfe. Alle Entwürfe hatten eines gemeinsam: Die Abstufung im Inneren von hell bis dunkel. Im Süden sollten sich helle Räume mit viel Licht durch großzügige Glasflächen befinden; im Norden waren die fensterlosen Räume, wie Schrankraum, Wirtschaftsraum, "Keller", usw. angeordnet. Wir wollten nicht, wie bei den meisten Häusern, bewohnte Räume auf allen vier Seiten des Hauses haben, sondern helle Räume mit geringerem Energieverlust im Süden, weil gerade nördliche Räume mit Fenstern das Gegenteil bewirken. Das von uns erworbene Grundstück hat eine diagonale Nord-Süd-Ausrichtung. Da wir unser Haus aber optisch nach Süden ausrichten wollten (drehen des Hauses war nicht möglich, da gerade Kanten parallel zur Grundstücksgrenze verlaufen müssen) und die Baubehörde 1. Instanz den Wunsch nach einer kubischen Formgebung geäußert hat, kam ich auf die Idee, das Dach diagonal von Süden nach Norden abfallen zu lassen. Auf einen unterirdischen Keller haben wir nicht nur wegen der unmittelbaren Nähe zu einem Fluss verzichtet, sondern deshalb, weil ein Betonkeller (Faraday'scher Käfig durch Eisenarmierung, blockiert die für den meschlichen Organismus so wichtige Erdstrahlung, aber auch die kosmische Strahlung) absolut kein Wohnklima bietet, in Kellern aber oft Computer- und Arbeitsräume, Werkstatt und Hobbyraum untergebracht sind. Ein begrüntes Dach war eigentlich schon ein jahrzehntelang gehegter Wunsch von mir. Zusammen mit der Vorstellung von konsequent thermisch richtiger Auslegung, Wärmepuffer gegen Norden (aber auch nach Süden !), möglichst geringe Oberfläche bei subjektiv idealer Raumaufteilung im Inneren, hat sich letztendlich diese Architektur ergeben. Seitenanfang

Das fertige Haus

Unser Haus ist ein Strohballen-Lehm-Holzhaus, geprägt von streng kubischer Architektur. Das Haupthaus besitzt ein diagonal abfallendes, hinterlüftetes Grasdach. Das Erdgeschoß wird von drei Nebengebäuden, die als thermischer Puffer gegen Norden dienen, begrenzt. Auch das Obergeschoß hat im Norden einen Kältepuffer. Im Südwesten ist ein zweigeschoßiger, zum Wohnbereich abgegrenzter Wintergarten in die Architektur integriert. Von der Terrasse bis zum hintersten Raum befinden sich vier thermische Zonen auf einer Ebene. Geheizt wird das Haus mit nur einem Kachelofen. Unser Ziel war ein Haus mit erschwinglichen Errichtungskosten und minimalen Betriebskosten zu entwerfen und zu bauen. Keine aufwändigen technischen Steuerungen, sondern passive Energienutzung sollte ausreichen. Rückblickend lässt sich sagen, dass die architektonische Gestaltung unseres Hauses ein voller Erfolg war und sowohl im Winter als auch im Sommer entscheidend zum körperlichen Wohlbefinden beiträgt. Seitenanfang

Die Technik unseres Strohballenhauses

An dieser Stelle möchte ich nicht auf die verschiedenen Strohballentechniken eingehen. Erwähnen möchte ich nur die "Nebraska"-Methode (die Strohballen sind hier lasttragend, d.h. ohne stützende Holzkonstruktion), die bei uns aber nur als Experimentalhaus realisiert werden kann. Eine weitere interessante Möglichkeit der Dämmung mit Strohballen, die öfters angewendet wird, ist die Holzständerkonstruktion in Rahmenform. Früher bei der Fa. StrohTec in Österreich eingesetzt, liegt der Hauptvorteil dieses Sytems in der guten Eignung für Selbstbauer, da die Außenwände ohne große Hilfe relativ schnell aufgebaut werden können. Gute Befestigungsmöglichkeiten (aufhängen von Schränken,...) im Wohnbereich ist durchaus gegeben, wenn man die Diagonallattung trifft. Das von mir entwickelte Strohballenwandsystem ist in der Abbildung rechts zu sehen. Die Rohbauwand besteht aus den Stehern (C) und der Diagonalschalung (B). Im Außenbereich wird die Konstruktion von einer Lärchenschalung (D) begrenzt. Zwischen (B) und (D) befindet sich eine 24 cm breite Hinterlüftung. Die Strohballen (A) werden innen aufgemauert und beidseitig mit Lehm verschmiert. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen im homogenen Aufbau der Strohballenwand, die, geschlossen aufgemauert, keine Holzanteile besitzt. Die mit Lehm verputzten Strohballen geben dem Innenraum sein charakteristisches Aussehen. Die Wände sind rundlich und deshalb für das Auge besonders angenehm (wer will schon immer scharfe Kanten und ebene Wände ?). Die Strohballen sind gut zugänglich, was zB.: bei Wasserschäden von Nutzen sein kann. Die breite Hinterlüftung sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit, die sich im Winter in den Strohballen angesammelt hat, über den Sommer vollständig austrocknen kann. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Strohballen nach beiden Seiten vollständig diffusionsoffen sind - keine Dampfbremsen verwenden !!! Die Wärmedämmung ist bei liegenden Strohballen (50cm Breite) hervorragend. Eine genauere Beschreibung des Wandaufbaus finden Sie unter dem Punkt Aufbau. Das Pultdach ist mit 36 cm Zellulosedämmung gedämmt (Thermofloc) um einen ähnlichen u-Wert wie die Strohballen zu erreichen. Unter Technik eines Hauses versteht man natürlich nicht nur die Bauweise, sondern eigentlich die Heizungstechnik. Und da geht es in unserem Strohballenhaus sehr einfach, aber dennoch sehr wirksam zu. Unser Heizsystem besteht aus einem mittelgroßen Kachelofen, der zentral im ebenerdigen Wohnbereich angeordnet ist. Von hier verteilt sich die Wärme in alle Räume, die beheizt werden sollen (Wohnzimmer, Küche, Esszimmer und im Obergeschoß Kinderzimmer und Bad). Nicht beheizte Räume (Vorraum, Wirtschaftsraum, ebenerdiger "Keller",...) sind im Norden angeordnet, auch als "Kältepuffer". Der zweigeschoßige Wintergarten leistet an sonnigen Wintertagen einen riesigen Beitrag zur Wärmeleistung unseres Hauses. Im Sommer bewirkt er genau das Gegenteil; angenehme Kühle im Wohnbereich. Sehr spartanisch sind bei uns auch Stromleitungen verlegt, um Elektrosmog zu vermeiden. Netzfreischalter und geschirmte Leitungen tun das ihre. Auch die Wasserleitungen sind auf kürzeste Zuleitungen zu den Verbrauchern optimiert. Bei der Warmwasserleitung spart das Energie. Steuerleitungen, Heizungsrohre für Wand und Fußboden, computergesteuerte Regelelektronik findet man bei uns ebenso wenig wie ein kontrolliertes Zu- und Abluftsystem; unsere Wände sind im höchsten Maß atmungsaktiv.

Wandsytem nach Fa. Strohtec: Wie gesagt, das System ist auch für den ungeübten Selbstbauer sehr gut geeignet, hat aber auch einige Nachteile: Nachdem die Strohballen stehend in die Fächer geschoben worden sind, werden die Strohballenschnüre aufgeschnitten. Das bewirkt, dass die hohe Ballenpressung, die für die gute Dämmung verantwortlich ist, verloren geht. In den Ecken bilden sich pro Ballen 4 "thermische Löcher", die auch von Mäusen genutzt werden könnten. Bessere Wärmedämmung könnte durch liegende Strohballen erreicht werden und der für Stroh- ballenhäuser so wichtige Feuchtigkeitstransport könnte verbessert werden. Außerdem ist die Wand durch den großen Holzanteil nicht sehr homogen.

Unser Strohballenwandsystem (auf der Hauptseite dieser Website ist hier eine Flashanimation über unseren Wandaufbau zu sehen): Die Animation zeigt, wie unser Strohballenwandsystem aufgebaut ist. Man kann sehr gut den homogenen Wandaufbau erkennen, der keinerlei Holzanteile enthält. Ebenso zeigt die Animation den tragenden Rahmen, der, zusammen mit der Unterkonstruktion, zwischen Außenschalung und Diagonalschalung eine 20 cm starke Hinterlüftung besitzt. Das ist für den Feuchtigkeitstransport in der Wand sehr wichtig. An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass das Stroh- ballenwandsystem atmen muss, und ein Einsatz von Gipsplatten, OSB-Platten oder ähnlichen dampfbremsenden Materialien, weder innen noch außen, diese Funktion beeinträchtigen kann. Genauso wichtig ist eine dauerhafte, gute Isolierung der Strohballen gegen das Fundament. Weitere wichtige Kriterien für eine gute Dämmung betreffen den Strohballen selber. Das beste Ausgangsmaterial für Strohballen ist der Weizen. Sie müssen nicht (sollten auch gar nicht) vollkommen ungespritzt sein. Wenn der Weizenacker gegen Unkraut gespritzt ist, haben die Ballen einen viel geringeren Grünanteil. Ballen die viele Gräser und "Unkraut" enthalten dürfen nicht verwendet werden (Grüne Strohballen haben ein sehr hohes Gewicht und besitzen zu viele Nährstoffe). Sehr wichtig ist eine hohe Ballenpressung. Die Spannung der Ballenschnüre, die die verdichteten Strohballen nach der Pressung in der Strohballenpresse zusammen halten, sollte auf maximale Zugkraft eingestellt werden. Das garantiert einen hohen Ballendämmwert.

Lehmherstellung: Das Ausgangsmaterial für das Lehm-Stroh-Gemisch ist schöner mittelbrauner Lehm. Grau-blauer Lehm darf nicht verwendet werden. Mit diesem Gemisch werden die Strohballen verschmiert und auch Löcher, die sich beim Aufmauern der Ballen ergeben, gestopft. Das Stroh im Gemisch gibt dem Lehm eine wesentlich höhere Festigkeit. Nach dem Trocknen, das je nach Wetterlage (Wind und Sonne wären ideal) 2-3 Wochen dauern kann, entstehen auf der verschmierten Strohballenwand viele Risse. Das ist die perfekte Grundlage für den Lehmputz. In Stichworten: Lehm wird in eine sandkastenähnliche Kiste geschaufelt, reichlich Wasser dazu, halbe Stunde (min.) rasten lassen damit Lehm Wasser aufnehmen kann, mit einer elektrischen Gartenhacke wird ein Lehmbrei hergestellt (nicht zu dünn), Lehmbrei kommt in eine Schubkarre, Stroh (vorher mit elektrischem Rasenmäher etwas zerkleinert) kommt dazu, ordentlich durchmischen. Hiermit können nun die Strohballen beschmiert werden! Seitenanfang

Der Schuppen

Ein Haus braucht natürlich einen Aufbewarungsort für gewisse Dinge, wie zB. Schauferl, Unkrautausstecher, Kettensägenöl und dergleichen. Und da bietet sich ein kleiner Schuppen an. Wir haben uns, wie sollte es anders sein, wenn man schon mal dabei ist, für einen Strohballenschuppen entschieden. Nicht, weil wir unseren Schuppen im Winter beheizen wollen, sondern weil er einfach toll aussieht. Der Schuppen unterscheidet sich vom Wohnhaus dadurch, dass hier die Strohballen außen aufgemauert wurden. Die Strohballen sind Wind und Wetter ausgesetzt und mussten deshalb etwas anders behandelt werden. Der normale Lehmputz wurde mit 50% Kuhdung vermischt und aufgetragen. Der Lehm ist nun viel härter und unempfindlicher gegen Regen und Feuchtigkeit. Im Innenbereich des Schuppens stehen die Holzsteher der Aufnahme von Haken und Regalbrettern zur Unterbringung der Gartengeräte zur Verfügung. Seitenanfang

Vorteile unseres Strohballenhauses

Der größte Pluspunkt ist sicher die hohe ökologische Verträglichkeit. Ein Dämmmaterial direkt vom Acker und noch dazu als solches sehr gut geeignet. Natürlich, der sehr hohe Dämmwert und die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten sprechen für die Strohballen. Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, an seinem Haus viel selbst Hand anzulegen, wird von dem Handling der Ballen begeistert sein. Sie lassen sich gut formen, verkürzen und anpassen. Strohballenhäuser sind überhaupt hervorragend für Hausbauer geeignet, die viel Eigenleistung in ihr Hausprojekt einbringen wollen um dadurch auch Geld zu sparen. Die reinen Materialkosten eines Strohballenhauses im Vergleich zu einem Baumeisterhaus (benötigt ja neben den Ziegeln noch eine Dämmung, um einen ähnlichen Dämmwert zu erreichen) sind sicher um einiges niedriger. Allerdings sind die Arbeitszeitkosten in etwa gleich. Wer also wirklich sparen will, der muss selbst mitanpacken und dazu hat er (sie) bei einem Strohballenhaus die besten Möglichkeiten. In einem Haus, gebaut aus Strohballen, Lehm und Holz, bemerkt man schon nach kurzer Zeit, was eigentlich die Worte "Raumklima" und "Wohlbefinden" bedeuten, die auch in letzter Zeit von klassischen Hausanbietern in ihrer Werbung verwendet werden. In Kombination mit einem Kachelofen, wie wir ihn verwenden, stellen sich fast ideale Luftfeuchtigkeits- und Raumtemperaturwerte ein. Der zweigeschoßige Wintergarten wirkt nicht nur als Wärmepuffer im Winter, er stellt bei Sonnenschein eine Unmenge an Wärme und Licht zur Verfügung. Eine depressive Gefühlsstimmung im Winter hat da keine Chance. Seitenanfang

Nachteile unseres Strohballenhauses

Nun ja, ein Strohballenhaus (nach unserem Bauprinzip) hat sicher einen recht hohen Flächenverbrauch. Bei uns sind die "Mauern" immerhin 80 cm dick. Da Lehm recht lange Trocknungszeiten hat, kann es vorkommen, dass sich an gewissen Stellen der Wand Schimmel bildet, der dann zwar wieder verschwindet, aber bei Schimmelallergikern heftige Reaktionen zur Folge haben kann. Strohballen als Dämmmaterial sind nicht jederzeit verfügbar. Gut gepresste und reine Ballen (wie beschrieben) können halt nur zu einer gewissen Zeit (Ernte) beschafft werden und müssen bis zur Verwendung zwischengelagert werden. Der erforderliche Platzbedarf hierfür ist nicht zu unterschätzen. Stromleitungen sollte man auf keinen Fall in einer Strohballenwand verlegen. Kommt es zu einem Kabelbrand, so könnte ein schleichender Brand entstehen, der Monate dauert. - Also Kabel weg von Strohballen - sollte das ein Nachteil sein ? Einen echten Nachteil sehe ich in der fehlenden Erfahrung im Umgang mit Strohballen im Baugewerbe. Egal ob klassischer Baumeister oder Zimmerei- betrieb, man ist hier auf sich allein gestellt. Firmen die sich auf Strohballen- häuser spezialisiert haben, agieren auch eher glücklos. Zwei sollen sich in Öster- reich schon in den Konkurs geflüchtet haben. Seitenanfang

FAQ - häufig gestellte Fragen und ihre Antworten (wird in unregelmäßigen Zeitabständen fortgesetzt)

Wie sieht es mit der Genehmigung für ein solches Haus aus ?
Die Baugenehmigung für unser Haus, und ich spreche hier von Österreich, war absolut kein Problem (Zitat aus diesem Zusammenhang: ...gedämmt werden kann auch mit Klopapier, man muss es nur richtig machen.). Die Brandsicherheit wurde von der Techn. Universität unter Beweis gestellt. Die Dauer des Durchbrennens einer verputzten Strohballenwand liegt bei über einer Stunde. Das einzige, was dem Hausbauer wirklich Schwierigkeiten bereiten kann, ist die Architektur. Aber da liegt die Entscheidung bei der 1. Bauinstanz, dem Bürgermeister und da hat jede Gemeinde andere Vorstellungen was erlaubt ist und was nicht.
Wie hoch sind die Kosten eines solchen Hauses ?
Die Kosten liegen sicher unter denen eines Massivhauses von einem Baumeister. Aber eine echte Kostenersparnis hängt, wie gesagt (+/-Liste), vom Umfang der er-brachten Eigenleistung ab. Ein Fertigteilhaus "von der Stange" ist in jedem Fall billiger und ohne intensive Planung zu erwerben.
Verrottet das Stroh nicht mit der Zeit, oder fängt es nicht zumindest zu stinken an, wenn es feucht ist ?
Wenn man das Strohballenhaus richtig baut, braucht man davor keine Angst zu haben. Man darf auf keinen Fall Strohballentechnik mit konventioneller Bauweise vermischen !!! Mir ist schon zu Ohren gekommen, dass jemand ein Strohballenhaus innen mit Gipskarton verkleidet hat. Und der hat natürlich prompt Probleme mit der Feuchtigkeit bekommen. Unsere Außenwände bestehen aus: Lärchensichtschalung, 20cm Luft, lockere Holzschalung (diagonal), Lehm-Stroh-Gemisch, Strohballen, wieder Lehm-Stroh-Gemisch und Lehmputz. Die Wand ist total "offen" und kann atmen. Keine Sperren !!! So kann die Feuchtigkeit, die sich ja ansammeln soll, wieder hinaus. Und Stroh, Lehm und Holz ergeben ein super Raumklima!
Nisten sich nicht Mäuse und anderes Ungeziefer im Strohballen ein ?
Da die Strohballen vollständig von Lehm umgeben sind, kann auch kein Ungeziefer hinein. Mäuse sind ja auch nicht blöd und knabbern sich durch gepresste Stroh-halme. Sie nisten nur in den Zwischenräumen der Strohballen, wie es sich bei der Lagerung der Ballen gezeigt hat. Bei richtiger Bauweise werden die Nagerchen keine Zwischenräume finden. Da ist es viel gefährlicher im Herbst die Balkontüre offen zu lassen ...
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